Was macht ein Sanitär?

Hinter dem Begriff „Sanitär“ versteckt sich ein Fachmann bzw. -frau, welche für die Installation, Reparatur und Wartung von Sanitäranlagen in Gebäuden und Einrichtungen verantwortlich ist. Diese Anlagen umfassen alle Einrichtungen und Systeme, die zur Ab- und Zufuhr von Wasser und Abwasser dienen. Wie beispielsweise WC-Becken, Badewannen, Waschbecken, Wasserrohre, Abwasserleitungen, Heizungsanlagen und Duschen.

Was macht ein Sanitär?

 

Das Berufsfeld des Sanitärinstallateurs

Ein Sanitär in der Schweiz ist eine qualifizierte Person, welche sich um die Installation, Wartung und Reparatur von sanitären Anlagen in Gewerbe- und Wohngebäuden kümmert. Das Berufsbild ist durch das Berufsbildungsgesetz (BBG) und die zugehörige Verordnung geregelt. Eine dreijährige Ausbildung im Sanitärinstallateur-Handwerk ist notwendig, wobei diese in dualer Form in einem Betrieb und in der Berufsschule durchgeführt wird. Im Anschluss muss eine eidgenössische Berufsprüfung oder aber eine höhere Fachprüfung bestanden werden.

Einige Sanitärinstallateure haben sich auch auf bestimmte Bereiche wie Heizungstechnik, Solartechnik oder Klimaanlagen spezialisiert und eine Weiterbildung in diesen Kategorien absolviert.

 

Woraus bestehen die Aufgaben dieses Berufes?

Zertifizierte Fachkräfte in diesem Beruf arbeiten in der Regel für Handwerksbetriebe oder als unabhängige Auftragnehmer. Sie sind für die Planung und Installation von Sanitäranlagen zuständig und müssen die Vorschriften und Normen der schweizerischen Normen-Vereinigung (SNV) beachten. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Wartung und Reparatur von bestehenden Anlagen, um deren ordnungsgemässe Funktionsweise und Sicherheit zu gewährleisten.

In Bezug auf Heizungs- oder Gasleitungen arbeiten viele Sanitärinstallateure in der Regel eng mit Heizungsinstallateuren zusammen und können diese Arbeit auch übernehmen, wenn sie über die entsprechenden Kenntnisse und Zertifizierungen verfügen. Etwa die Entlüftung von Heizungen. Dazu gehören etwa die Planung und Installationen von Heizungsanlagen und Rohrleitungen sowie die Durchführung von allen Wartungs- und Reparaturarbeiten in diesem Bereich.

 

Lokalisieren und Reparieren von Lecks

In der Sanitärtechnik gehört die Lokalisierung und Reparatur von Lecks in Sanitärsystemen mit zu den gängigen Tätigkeiten. Abhängig von Art der Installation und den örtlichen Bedingungen erfordert die Ortung nach dem Leck ein gewissen Mass an Fachwissen und Erfahrung. Denn der Rohrbruch bzw. das Leck kann an verschiedenen Stellen im System auftreten. Wie zum Beispiel an Rohrverbindungen oder direkt an Armaturen.

Oft kommt dabei spezielles Werkzeug zur Anwendung, wie Kameras oder Lecksuchgeräte, um die genaue Position des Defekts zu finden.

Nach der Lokalisation wird der Sanitär entsprechende Reparaturen durchführen, um das Problem schnellstmöglich zu beheben. Dies kann je nach Art und Grösse der Beschädigung verschiedene Reparaturmethoden erfordern, wie z. B. das Austauschen einer beschädigten Rohrleitung oder das Abdichten einer undichten Stelle mit speziellen Dichtungs- oder Klebematerialien.

Insgesamt ist die Lokalisierung und Reparatur von Lecks eine wichtige Aufgabe für jeden Sanitär und erfordert sowohl technisches Know-how als auch praktische Fähigkeiten.

 

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Austausch und Reparatur verschiedener Sanitärteile

Ein wichtiger Teil der Arbeit dieses Berufsfeldes besteht darin, defekte Sanitärteile zu reparieren oder auszutauschen. Dies kann eine kaputte Toilette, eine undichte Wasserleitung, ein verstopfter Abfluss oder ein kaputter Wasserhahn sein. Sanitärteile sind anfällig für Abnutzung und können mit der Zeit beschädigt werden, was zu Problemen im Haushalt führen kann. Daher ist es wichtig, dass ein qualifizierter Sanitär regelmässige Inspektionen macht, um Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben, bevor sie zu grösseren Schäden führen.

 

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Auswahl der richtigen Ausrüstung für jede Aufgabe

Ohne richtiges Werkzeug geht es nicht. Da nützt es auch nichts, ein mehrjähriges Fachwissen zu haben. Deswegen ist es wichtig, die richtige Ausrüstung für die jeweilige Aufgabe auszuwählen. Zu den Standardwerkzeugen gehören u. a. Rohrzangen, Schraubenschlüssel, Hammer und Bohrer. Doch auch bestimmte Materialien, wie Rohre, Dichtungen und Fittings müssen passend zur jeweiligen Situation ausgewählt werden.

Dabei gilt es, die spezifischen Anforderungen jedes Auftrags zu berücksichtigen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Der Anschluss einer Toilette in einem privaten Bad ist etwa anders als die Installation eines komplexen Abwassersystems in einem Gewerbebetrieb. Ein erfahrener Sanitärtechniker bzw. eine Sanitärtechnikerin verfügt in der Regel über breites Wissen bezüglich der verschiedenen Werkzeuge und Materialien, um jede Aufgabe effizient und effektiv zu erledigen.

Fazit

Mit handwerklichem Geschick und technischem Know-how sorgt ein qualifizierter Sanitär für die effektive und sichere Funktion von Sanitäranlagen. Auch bei der Installation von Gas- und Heizungsrohren ist er, mit der entsprechenden Weiterbildung, der richtige Ansprechpartner.

 

FAQ

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Das durchschnittliche Jahresgehalt beträgt etwa CHF 67.275. Der genaue Faktor hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Erfahrung, dem Standort und der Grösse des Unternehmens. Auch die Spezialisierung und Weiterbildung können sich positiv auf das monatliche Gehalt auswirken.

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Der Begriff bezieht sich auf die Planung, Installation, Wartung und Reparatur von Sanitäranlagen und -Systemen in Gebäuden. Dazu gehören u.a. Wasser- und Abwassersysteme und die Installation von sanitären Einrichtungen. Mit einer Spezialisierung kann das Betätigungsfeld auch Heizungs- und Lüftungssysteme umfassen, die oft eng mit den Sanitäranlagen verbunden sind.

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Kostiantin

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